Tag 84: no comment.

Um es für die Nachwelt festzuhalten: das war einer der schlimmsten Sonntage aller Zeiten. Zumindest solange bis ich nachmittags mit meiner Gastfamilie an den Pool gegangen bin und den Rest des Tages mit ihnen verbracht hab- von da an da ging’s aufwärts. Die Gründe wieso der Tag schlimm war bzw. wieso ich mich nicht gut gefühlt hab, will ich jetzt nicht öffentlich machen, aber ich wollte euch eins sagen: auch wenn man mal das Gefühl hat, dass alles irgendwie blöd läuft und man sich wegen irgendwas aus Deutschland ( irgendetwas Männlichem zum Beispiel) einfach nur noch mies fühlt, sich in dem Moment vielleicht sogar wünschen würde, man wäre einfach wieder daheim- KÄMPFT. Kämpfen sah bei mir heute so aus, dass ich den halben Tag wie ein Häufchen Elend im Zimmer hing. Solang, bis mich Freunde und Mama und dann auch meine Gastmama daran erinnert haben, dass das nichts bringt. Dass man in solchen Momenten noch mehr die Nähe von anderen suchen und einfach rausgehen sollte. Das ist es, was ich heute gelernt hab. Es gibt Tage, an denen man das Gefühl hat, man könne nichts machen um sich besser zu fühlen. Ich hab den Tipp mit dem Nähe von anderen suchen schon so vielen Leuten gegeben, die mal Heimweh oder sich nicht gut gefühlt hatten, aber wenn man selber in der Situation ist, vergisst man das oft und verfällt in so nerviges Selbstmitleid. Ich bin wirklich froh, dass ich hier nicht nur tolle Freunde, sondern auch eine super Gastfamilie gefunden hab. Und dass es hier so guten Frozen Joghurt gibt😀. Tätärää. Ja, das war jetzt halt mal ein dunkler Tag aber ich hab beschlossen, mich von nichts und niemandem unterkriegen zu lassen. Im Moment zumindest. Das war mein Wort zum Sonntag.

Ich hatte heute zum ersten Mal Smores, das ist ein Sandwich aus Keksen mit Marshmallow ( Hayden sagt immer „Manschmällou“- so süß :D) und Schokolade, das dann in die Mikrowelle gesteckt wird. Sehr lecker, muss ich mir für meine deutsche Zukunft merken.

2 Gedanken zu “Tag 84: no comment.

  1. Tut mir Leid,w as auch immer passiert es aber ich wollte dir sagen, dass es mich unglaublich freut, dass du so gut in Amerika angekommen bist und dir zu deiner tollen Gastfamilie Gratulieren🙂. Man hört so viel schlechtes in letzter Zeit, da ist es richtig erfrischend von so einer tollen Familie zu hören.

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