Tag 336: 11 Monate in den USA

Wow. Vor 11 Monaten kam ich – mich total hilflos und alleine fühlend- in den USA an, mit meinem großen pinken Köfferchen und vielen Träumen und Vorstellungen. Und jetzt, 11 Monate später, liege ich hier in meinem Bett, das sich wirklich anfühlt wie MEIN Bett, in meinem Zimmer in einem Haus, das mein Zuhause geworden ist, in meinem Kopf lauter Erinnerungen an sämtliche Momente hier. Auf einmal kommt alles zu einem langsamen Ende und das ist irgendwie ein komisches Gefühl. Ich werde ausführlicher darüber berichten, wenn ich zum Eintrag mit dem Titel „12 Monate in den USA“ komme. Ich geh jetzt schlafen, der College Kurs war so mega langweilig und ätzend, aber hey: nach 21 Lebensjahren hab ich heute gelernt, was ein Adjektiv ist. (……..). Okay, ehrlich gesagt dachte ich schon es wär bitter, in der Trainingschool zu lernen, dass man Babies nicht schütteln darf, aber wenn man 13 Jahre zur Schule gegangen ist und Abitur gemacht hat und einem dann von Grund auf erklärt wird, was Adjektive, Substantive und Verben sind, dann bleibt mir echt nix anderes übrig als einzuschlafen. Mitten im Unterricht. Dafür war das Essen echt mega geil. Und ich hab ein dickes TOEFL Buch bekommen, das ich wahrscheinlich weder jemals lesen, noch überhaupt mit nach Deutschland nehmen werde. Und ich hab alle meine Credits. Night night.

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