Welcome to Langkawi


Ich halte für die Zukunft nochmal fest: Flugzeiten realistischer aussuchen. Es ist leicht, im Januar von daheim aus zu sagen „ach ja, dann müssen wir da am 16. Juni halt früh aufstehen, was soll’s“ – wenn dann aber auf der tatsächlichen Reise der Wecker klingelt, ehe man überhaupt eingeschlafen ist, verflucht man sich dafür. Ich zumindest. Es sind auch wirklich absolute Härtebedingungen…seit Sonntag habe ich außer von Dienstag auf Mittwoch keine einzige Nacht länger als maximal 2-3 Stunden geschlafen. Hab heute Morgen am Flughafen mal gegoogelt: an Schlafmangel kann man auch sterben. Hab ich aber nicht vor.

Ich hatte dann auch wirklich schlechte Laune, und zwar bis nachmittags, als wir endlich ein schattiges Plätzchen am Strand gefunden haben. Die Suche nach einer Unterkunft hat sich davor etwas hingezogen. Natürlich kann man in einem Land oder auf einer Insel wie dieser nicht mit hohen Standards rechnen, aber ein bisschen wohlfühlen muss man sich ja doch. Unter Wohlfühlen verstehe ich, dass es zumindest eine Dusche (statt einem dreckigen Eimer Wasser mit Schöpfkelle) und ein Fenster (statt einer schwach leuchtenden Glühbirne) gibt. Dafür gibt es an jeder Ecke Wifi, das ist doch verrückt, oder? Ist jetzt aber auch alles soweit ok. Unser aktuelles Zimmer hat sogar eine Klimaanlage – ohne die würde es mich jetzt nur noch in flüssigem Aggregatzustand geben. 

Die Menschen hier sind sehr freundlich und ich habe meinen Wortschatz heute Abend an der Strandbar (sooooo schön dort) erweitert: „Terima Kadih“ (oder so? Ok, hab’s schon wieder vergessen) heißt „danke“, und „Sama Sama“ heißt -soweit ich das richtig verstanden habe- „bitte“. Hat uns die Bedienung in der Strandbar beigebracht – der junge Mann war wirklich der Inbegriff von guter Laune. Hier ist das Leben so anders als daheim. Hier gibt es keinen Stress, hier wird einfach so in den Tag gelebt. Eigentlich ganz entspannt, aber hat halt alles zwei Seiten. Ich persönlich hab auf Dauer ja lieber ein gemütliches Zuhause mit Dusche und Tageslicht. Ich freu mich deswegen auch schon etwas auf Aufstralien, weil wir da einfach mal eine feste Unterkunft haben und wieder etwas zivilisierter leben. Das darf man nicht falsch verstehen, hier ist es wirklich auch wunderschön. Nur anders. 


Und wisst ihr was? ICH GEH JETZT SCHLAFEN!!!!! 

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