Goodbye Langkawi

Als Fazit unserer Reise nach Kuala Lumpur und Langkawi kann ich nur sagen: Malaysia ist ein unglaublich vielseitiges Land mit so freundlichen und herzlichen Einwohnern, dass man sich – hat man den Kulturschock einmal überwunden – nur wohlfühlen kann. Ich hätte jetzt locker noch ein paar Tage oder Jahre länger bleiben können. 

Hier noch ein paar Besonderheiten:

1) Malaysier nach dem Weg zu fragen ist immer so eine Sache. Man weiß nie so wirklich, wann genau man jetzt abbiegen oder wie lange man geradeaus gehen soll, es wird immer wild gestikulierend „this way, this way“ gesagt und manchmal ist man hinterher so schlau wie vorher. Aber irgendwie ist es süß. Ein deutscher Backpacker, den wir auf Langkawi kennengelernt haben, meinte, für Malaysier ist es unhöflich, nicht weiterhelfen zu können und deshalb sagen sie im Zweifelsfall lieber was Falsches als nichts. Ich mochte den Backpacker aber nicht, keine Ahnung ob das stimmt. Auf jeden Fall kann man wirklich jeden fragen und bekommt immer eine nette Antwort. 

2) Haltet euch von dieser Getränkemarke fern. Alle Getränke, die ich davon probiert habe, waren eklig. 

soll Cola sein, schmeckt aber eklig.


3) Vielleicht ist das auch in anderen Ländern so, aber in Malaysia haben die Duschen meistens keine Abtrennung zu Toilette und Waschbecken. Da wird dann halt einfach das ganze Bad nass. Eigentlich ganz praktisch, dann muss man schon nicht so oft putzen.

4) Ohne das richtige Insektenspray kommt man besser nicht hierher. Wir haben uns regelmäßig eingesprüht und trotzdem ein paar Stiche abbekommen – Karo hat allerdings die größten Stiche, mein Mückenspray hat mich da besser geschützt. 

solche fetten Brummer hab ich zum Glück nicht.

Jetzt aber zu den letzten zwei Tagen auf Langkawi, die SO schön waren. Das mit dem Roller-Ausleihen haben wir am Ende dann gelassen – wir wollten auf Nummer Sicher gehen, dass wir auch bei den einzelnen Sehenswürdigkeiten ankommen. Ein Taxifahrer hat uns für 100 Ringgit 4 Stunden lang durch Langkawi gefahren  und bei den jeweiligen Haltestellen auf uns gewartet (erzählt das mal deutschen Taxifahrern, bei denen eine Fahrt von einer Ampel zur nächsten schon weh tut). Und er hat uns nebenbei Malay beigebracht (mein Wortschatz hat sich auf die Wörter/Sätze „Nein“, „Ich habe Hunger“, „Ich habe keinen Hunger“ und „Das gefällt mir“ erweitert, den Rest konnte ich mir nicht merken). 

Das haben wir alles gesehen: 

Aussicht von der Skybridge Langkawi

Skybridge Langkawi


Seven Wells Waterfall


Black Sand Beach – leider nicht überall black


Eagle Square – endlich

so beeindruckend…(Karo fand ihn langweilig)

Abends waren wir dann nochmal am Strand, an dem sich viele kleine, in der Nacht zum Leben erwachte Bars aneinanderreihen.

ein richtig kreativer Name für eine Bar, finde ich.


In solchen Momenten, wenn man mit einem leckeren Cocktail auf einem bequemen Sitzsack direkt am Meer liegt, fühlt man sich wie der glücklichste Mensch auf der Welt, und wahrscheinlich ist man das auch. Man sieht in die weite Ferne, hört das Rauschen der Wellen und genießt die Unendlichkeit des Augenblicks. Leider ist der Augenblick nie unendlich genug – heute waren wir zum letzten Mal dort, um uns ein bisschen in der Sonne grillen zu lassen. Naja, eigentlich hat sich nur Karo grillen lassen – ich war fast die gesamte Zeit im warmen Meer und habe versucht, mir das Gefühl lange genug einzuprägen, damit es bis zum nächsten Urlaub reicht. Tut es eh nie. 
Während ich das schreibe sitzen Karo und ich am Flughafen in Kuala Lumpur. Vorhin waren wir kurz nochmal in unserem Lieblingsrestaurant auf Langkawi, diesem hier:


Eine der Mitarbeiterinnen hat sich bedankt, dass wir jeden Tag da waren und ein anderer hat uns eine sichere Weiterreise gewünscht. Das Essen dort war so lecker und preiswert – wie alles in Malaysia.


Für die gesamte Woche haben wir jetzt 1000 Ringgit gebraucht. Das sind umgerechnet etwas mehr als 200€. Inklusive Unterkunft, Essen, Ausflüge, Taxifahrten, Rollermietung, etc. 
So, jetzt geht es gleich ans Boarding. Morgen früh landen wir dann nach einer erholsamen Nacht im Flugzeug (ha ha) in Perth, Australien. After a while, crocodile. 

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