All good things come to an end…

…und so sitzen wir zur Abwechslung wieder am Flughafen, dieses Mal auf dem Weg nach Deutschland, nachdem wir bereits mehr als sechs Stunden im Flugzeug von Kuala Lumpur hierher, nach Abu Dhabi, verbracht haben. War aber ganz cool, Etihad Airways ist jetzt meine Lieblings-Airline. Es gibt Nackenhörnchen, eine große Decke, viel Essen und die neuesten Kinofilme zum Anschauen. Eine Schlafmaske (die man von zwei Seiten aufsetzen kann: auf einer steht „wake me up for food and drinks“ (oder so) und auf der anderen „let me sleep“ (oder so)), eine Zahnbürste mit Zahnpasta und gute Kopfhörer. Eines Tages möchte ich mal in der Business Class fliegen, das sieht richtig kuschlig aus da. Da kann man bestimmt auch richtig gut schlafen, ohne dass man alle 20 Minuten die unbequeme Position wechseln muss. Eines Tages, wenn ich zu viel Geld übrig habe. 

Am Flughafen in Kuala Lumpur hatten wir bei der Passkontrolle noch einen richtig schlimmen Lachanfall („schlimm“ ist relativ, eigentlich ist Lachen ja was Schönes). Also an der Station, an der immer die Fingerabdrücke und das Foto aufgenommen werden – von uns wurden auf unserer Reise durch die vielen Flüge jetzt so viele Fotos gemacht, ich hab zufällig mal eins auf dem Monitor gesehen – ich frage mich, wen die da so für verdächtig halten. Ich hätte mich selbst nach diesem Foto für verdächtig gehalten. Karo wurde einmal extra zu einer doppelten Kontrolle gebeten und die Frau hat erklärt, dass Karo auf dem Foto wohl zur Seite geschaut hätte, ich weiß es nicht mehr so genau, und sie anhand solcher Faktoren zusätzliche Stichproben machen.  Egal, jedenfalls hatten wir heute so einen Lachanfall, dass ich mich bei dem Herrn am Schalter schon ständig entschuldigt habe und ich will nicht wissen, wie DAS Foto dann ausgesehen hat. Bei Karo war es dasselbe. Wir haben uns durch unser Lachen wohl auch auffällig gemacht, unsere Pässe wurden bei der Gepäckkontrolle direkt nochmal begutachtet. Kann aber auch Zufall gewesen sein. Ansonsten sind die Sicherheitskontrollen echt ein bisschen schwach. Selbst wenn man beim Security Check piepst, wird man nichtmal richtig abgetastet – das ist uns jetzt bei wirklich allen Flügen in Malaysia aufgefallen. In Langkawi hatte ich eine Tüte mit Essen in der Hand, der Security Mann fragt: „What is this?“, ich sage „Food“ und er „Ok“. Ok. Da hätte auch sonstwas in meiner Tüte mit Food drin sein können. 

Als wir heute Mittag aus dem Hotel ausgecheckt haben (das kommt mir jetzt schon wieder so lange her vor) hat die nette Dame von der Rezeption gefragt, ob wir wiederkommen werden. Ausgeschlossen ist ja nichts, aber es gibt noch viel auf der Welt zu erkunden. Es war auch immer kompliziert zu erklären, wenn uns Leute gefragt haben, wie lange wir schon auf Langkawi sind: „We were here last week, then we went to Australia, but then we came back“😀. Es hat sich so gelohnt, nochmal zurückzukehren. Die Tage waren auf Langkawi einfach viel länger, vor allem, wenn man noch bis nachts in der Strandbar oder am Strand sitzen konnte.

ein Cocktail, zwei Cocktails, drei Cocktails..


 Deswegen haben wir es auch nur an einem Morgen in die Breakfast Bar geschafft, alle anderen Tage sind wir dafür einfach immer zu spät aufgewacht. 

vor der Breakfast Bar


So sah übrigens meine Seite des Hotelzimmers aus:

Urlaubsfeeling deluxe

Und auf Langkawi gibt es richtig viele Katzen. 

was für ein Leben.


Wir haben uns letzte Nacht noch ziemlich lange mit Einheimischen unterhalten. Das war richtig schön und interessant. Und auch faszinierend: man lacht über dieselben Dinge, hat teilweise dieselben Träume, Hobbys, und das, obwohl man auf ganz unterschiedlichen Kontinenten aufgewachsen ist. Und alle sind einfach -ich habe es schon öfters erwähnt- so unglaublich nett und herzlich. Das liebe ich an Malaysia. 

Und so geht eine weitere Reise zu Ende. Ich fühle mich ein bisschen wie Voldemort mit seinen Horkruxen. Überall, an jedem Ort, den man auf der Welt besucht, hinterlässt man ein kleines Stück seiner selbst, vor allem seines Herzens. Jeder Ort bringt neue Erfahrungen und Eindrücke, neue Einsichten und Erinnerungen (übrigens keine Absicht, dass alle Substantive mit „E“ beginnen) mit sich. Und am Ende sind es all diese großen „E’s“, die mir Fernweh bereiten, sobald ich wieder zuhause bin. Und mich antreiben, weiterzureisen, noch mehr zu entdecken und kennenzulernen. 

Jumpa lagi – see you again, Malaysia. 

Ein Gedanke zu “All good things come to an end…

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s