We’re back

Verrückt, dass wir in den letzten Wochen insgesamt 12 Mal mit dem Flugzeug abgehoben und gelandet sind. Und gerade beim allerletzten Flug, den wir auf dieser Reise angetreten haben, ging etwas schief. 

Wir haben unseren Anschlussflug von Berlin nach Stuttgart verpasst, weil wir in Abu Dhabi zu spät losgeflogen sind. Die im Flugzeug haben uns dann einen neuen Flug genannt, auf den sie uns umgebucht haben, nur eine Stunde nach Landung in Berlin sollte der losgehen. Der Flughafen sei ja auch nicht groß und das eingecheckte Gepäck wird automatisch richtig umgeladen. Der Flughafen ist vielleicht nicht groß (und auch nicht schön), aber er war mehr als überfüllt. Zum Glück hatte der Mann am Ticket-Auskunfts-Schalter die Ruhe weg. Wir haben uns dann auf seine Anweisung hin bei den airberlin-Schaltern vorgedrängelt und unser Gate fünf Minuten vor dem offiziellen Boarding-Start erreicht. Da erlebt man auch gleich wieder einen Kulturschock was die Mentalität angeht. Kein Bitte, kein Danke, kein freundliches „Sama Sama“ wenn man seinen Vordermann beim Security Check darauf hinweist, dass er was in der Box mit seinen Sachen vergessen hat. 

Kurze Zeit später saßen wir dann im Flugzeug, wo eine Reihe hinter uns zwei Frauen mit einem Mann lautstark über die Schwaben gelästert haben. Und wenn sie nicht gelästert haben, dann haben sie lautstark über irgendetwas anderes geredet. Man konnte quasi gar nicht anders, als mitzuhören. Zum Glück hat der Flug nur eine Stunde gedauert. 
In Stuttgart haben wir schließlich auf unser Gepäck gewartet und Karo hat schon die ganze Zeit den Teufel an die Wand gemalt und gesagt, es würde bestimmt nicht kommen, und ich habe immer gesagt „don’t worry, natürlich kommt es“ und ja, es kam nicht. Jetzt im Endeffekt (es ist jetzt Samstag, wir sind seit gestern Nachmittag wieder zuhause, mein Backpack wurde mir vorhin von einem Fahrer vorbeigebracht) ganz praktisch, quasi ein kostenloser Lieferservice, auch wenn wir in dem Moment echt Angst hatten, unsere Sachen nie wieder zu sehen. Jetzt sind wir endgültig zuhause. Bis zur nächsten Reise.

 

„The sight of the huge world put mad ideas into me, as if I could wander away, wander forever, see strange and beautiful things, one after the other…“

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