Grüße aus Tel Aviv (mit großem Eszett, cool)

Genauer gesagt aus einem Bett in einem Hostel in Tel Aviv. Dort (in dem Hostel) sind wir gestern nach mehr als 12 Stunden endlich angekommen. Flüge am frühen Morgen sind eigentlich echt optimal, wenn es nur nicht bedeuten würde, dass man mitten in der Nacht aufstehen muss, um dann eben an diesem frühen Morgen am Flughafen zu sein. Aber das nimmt man ja als Reisebegeisterter/Reisebegeisterte gerne in Kauf. Außerdem konnte ich während den Flügen (wir sind nicht direkt, sondern über Istanbul geflogen) zwei richtig coole Filme anschauen. 


In Israel angekommen wurden wir erstmal richtig krassen Sicherheitskontrollen unterzogen. Bei der Pass-Kontrolle wurden wir ausgefragt, wie lange, warum, wo wir in Israel sind, ob wir jemanden kennen, was wir beruflich machen (man hat den guten Herrn auch kaum verstanden hinter seiner Glaswand), aber er hat uns dann gnädigerweise durchgelassen. Nachdem wir unser Gepäck geholt haben, wurden wir dann nochmal von einem Mitarbeiter des Flughafens beiseite genommen, mussten unsere Pässe und Rücksäcke erneut durchleuchten lassen und es wurde ein Formular über uns ausgestellt. Ergebnis: wir sind keine Drogendealer. 

Ich überspringe jetzt mal den langen Weg zum Hostel, der nur lang war, weil wir keine 170 Schekel für das Taxi bezahlen wollten. Wir kamen also im Hostel an und haben direkt erfahren, dass wir zu DER Nacht nach Tel Aviv gekommen sind, die White Night fände statt (die Bedeutung dieser White Night konnte übrigens nichtmal der Hostel-Mitarbeiter erklären), alle Straßen wären voll von Menschen, die Party machen, wir müssen mitkommen. Also sind wir mit, obwohl wir seit gefühlten Jahrzehnten nicht mehr geschlafen haben, und es war echt verrückt. Die ganze Stadt war eine große Party. Ich überspringe jetzt auch den Teil, in dem wir dann auf einer Party in einer Seitengasse waren, auf der richtig schlechte Musik und Kakerlaken liefen 😬, Karo und ich haben dann den Heimweg angetreten – ich vor mich hinjammernd, Karo voller Contenance – und die Sekunde, in der mein Körper dieses Bett, von dem aus ich euch gerade schreibe, berührt hat, bin ich in einen wohligen Schlaf gefallen. So viel zum ersten Tag/der ersten Nacht in Tel Aviv, mal sehen, was die nächsten so bringen. 

Die Straßen waren später zur White Night alle rappelvoll.


PS: falls in Deutschland wie in der Nacht unserer Abreise immer noch keine Sonne sein sollte: hier ist sie, hier in Israel. 

In dem Hostel wird abends sogar für uns gekocht.


Wenn man im Supermarkt nichtmal weiß, welche Chips man kaufen soll, weil man nichtmal lesen kann, was für eine Geschmacksrichtung es ist.

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