Quallenfischen, quallenfischen.

Kurze Erklärung zur Überschrift: Wir haben heute am Strand wirklich Jungs gesehen, die quallengefischt haben. Ich dachte, das gibt’s nur bei Spongebob. Allerdings haben die kein leckeres Quallengelee daraus gemacht, sondern die armen Quallen gequält. 


Es ist jetzt 1:15 Uhr nachts israelischer Zeit und temperaturtechnisch endlich so angenehm, dass man entspannt und ohne zu schwitzen auf der Dachterrasse unseres Hostels sitzen kann. Nach dem Frühstück (die Nutella hier ist wirklich ekelhaft) und einer schnellen Dusche waren wir dann auch schon wieder unterwegs – heute ging es zu israelischen Märkten. Betonung auf ging, denn wir sind alles gegangen, zu Fuß, in brennender Hitze. Wir haben im Hostel eine Engländerin kennengelernt, deren Cousin uns ein bisschen rumgeführt und an den jüdischen Ständen für uns gefragt hat, ob wir was probieren dürfen. Die Märkte waren wirklich genau so, wie ich sie mir vorgestellt habe (Bilder unten). An vielen Ecken findet man Straßenmusiker, es wimmelt nur so von Obst und Gemüse und die Falafel-Döner sind ein MUSS. 

Zu und auf den Märkten waren wir schon ziemlich weit gelaufen. Danach haben wir uns dann auf den Weg zurück gemacht (nicht zurück zum Hostel natürlich, denn wofür haben wir Beine, die uns überallhin tragen), und dachten, wir schauen uns ein erstes Mal den Strand von Tel Aviv an. 

Ameisenpisiiiii

Das, was man ganz da hinten im Hintergrund sieht, also das: 


Das ist Old Jaffa, und weil wir an dem Tag noch nicht genug gelaufen sind und uns unsere Beine überall hin tragen (…), sind wir auch noch dorthin gelaufen. Mein Inneres Ich hat wieder ständig gejammert, aber ich habe dieses Mal zumindest nach außen hin Contenance bewahrt und nur ab und zu „mir ist heiß“ gesagt (und „hüss“ gedacht, Gruß an Schellibär :D). Und mir außerdem gesagt, dass ich am Ende des Tages froh sein werde, all das sehen gekonnt zu haben (Karo war sich grad auch nicht sicher, ob der Satz grammatikalisch richtig ist). Jaffa war übrigens eine richtig süße kleine Stadt, uralt, mit einer großen Kirche (mit Ventilatoren) und vielen kleinen Gassen, in denen man die ein oder anderen Handwerksstuben findet. 

Aussicht auf den Strand von Tel Aviv, von Jaffa aus.


Als wir dann nach dieser gefühlten Weltreise zurück im Hostel waren, musste ich erstmal ein Nachmittagschläfchen machen. Eine aus unserem Zimmer hat auch eins gemacht (sie schläft immer noch :D). 

Abends sind wir dann noch einen Supermarkt suchen gegangen und haben uns dort ein bisschen Essen gekauft. Humus zum Beispiel, und leckere Frischkäsebällchen, und Pink Lady Äpfel, die hier viel mehr glänzen als in Deutschland. Ich esse hier – zumindest bis jetzt – viel gesünder als daheim. Sogar das Abendessen im Hostel war bisher immer gesund und lecker (zum Leidwesen von Karo, denn gesund und lecker passen für sie nicht in einen Satz, aber immerhin kann ich dann immer die Reste von ihrer Portion essen). 

So, genug von dem Tag heute, es ist jetzt 1:52 Uhr und wir gehen langsam mal Richtung Schlafgemach. Gute Nacht. 

Frisches Obscht.

Gewürze sahen noch nie so lecker für mich aus.

Ja, fast wie daheim auf dem Ravensburger Markt.

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Ein Gedanke zu “Quallenfischen, quallenfischen.

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