Beach, Sunsets and Party

SHALOM. 

Gestern sind Karo und ich zum ersten Mal so richtig an den Strand gegangen. Der Weg ist vom Hostel aus leider etwas weit, obwohl uns jemand gesagt hat, es wären nur 5 Minuten (irgendwie sagt das eh jeder – „der Supermarkt? Ja, nur 5 Minuten von hier“, und dann laufen Karo und ich gefühlte Ewigkeiten und fragen uns jedes Mal, ob das jetzt wirklich der Ort ist, den die anderen auch meinten, oder ob die vielleicht einfach ein anderes Zeitgefühl oder Lauftempo haben? 

Am Ende haben wir es jedenfalls geschafft – schon total verschwitzt – und uns von der Sonne brutzeln lassen. Durch den Meerwind war es zwar nicht ganz so unerträglich, aber schon relativ unerträglich 😀 . 

Am Strand waren ziemlich viele Hunde unterwegs – das ist so lange süß, bis sie Bällen hinterherrennen und einen dabei mit Sand bespritzen. Aber damit kann man leben. In Tel Aviv spielen übrigens alle dieses Spiel mit den Schlägern und dem kleinen Ball (hört sich an wie Ping Pong), Karo und ich haben schon gesagt, das ist der Sound von Tel Aviv Stränden: Hundegebell, Ping Pong und im Hintergrund das Meeresrauschen. 

Nach dem Meer (wir waren nur etwa drei Stunden da, länger hält man bzw. ich es nicht wirklich aus) waren wir wieder im Hostel, wo ich drei mal gegen einen Engländer im Schach verloren habe (beim dritten Mal hat es allerdings schon wesentlich länger gedauert, bis er mich schlagen konnte). Pech im Spiel, Glück woanders 😀 . 

Mit ein paar anderen sind wir dann abends an den Strand, um den Sonnenuntergang anzuschauen. Leider waren ein paar Wolken im Weg, aber die Gruppe, mit der wir unterwegs waren, war echt nett. Das coole an dem Hostel ist, dass man richtig viele Leute kennenlernt, von allen möglichen Ländern, und man redet eigentlich nur Englisch, weil die meisten aus Amerika oder England kommen. Very exciting 😀 .

Abends im Hostel wurde es dann wieder zunehmend lebendiger. Das Hostel veranstaltet jeden Abend Partys, bzw. wird im Hostel ungefähr bis 11 zusammengesessen und getrunken und dann zieht man los durch Bars und Clubs. Es hat RICHTIG Spaß gemacht, auch wenn es selbst nachts um halb 3 noch super warm draußen war. Karo und ich waren noch bis 5 auf der Dachterrasse, sie hat telefoniert und ich mit dem Schach-Engländer gequatscht, es war ein richtig cooler Abend. Für diese eine Nacht hatten wir noch ein chinesisches Pärchen im Zimmer, die einfach so laut geschnarcht haben, dass Karo und ich über whatsapp ausgemacht haben, gleichzeitig laut zu husten, damit sie davon aufwachen und endlich damit aufhören 😀 . Wir mussten so lachen, tatsächlich hat es aber funktioniert. 

So, und jetzt verabschiede ich mich wieder. Nachdem wir heute schon wieder auf den Märkten waren und mein Aggregatszustand zunehmend zu flüssig wechselt, gehen wir gleich wieder an den Strand. 



Ich möchte diesen Falafel-Stand mit nach Deutschland nehmen.

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