The Old City

Heute haben wir uns nach dem Frühstück zusammen mit Ryan, der am Tag zuvor eine Tour mitgemacht und für heute dann unser Tourguide war, auf den Weg in die Old City gemacht. Direkt hinter unserem Hostel befindet sich eine große Straße, auf der auch die Tram verkehrt, und alles, was man tun muss um in die Old City zu gelangen ist, dieser Straße zu folgen. Es geht gemütlich bergab (und am Heimweg beschwerlich bergauf) und in null Komma nichts sieht man die Mauern, die die alte Stadt eingrenzen. In null Komma nichts ist man dann auch schon mittendrin in den Gassen, in denen sich Marktstände und Wohnungen aneinanderreihen, an den Ecken befinden sich große Felsauftürmungen, damit nicht dorthin gepinkelt werden kann (ziemlich clever, finde ich), sieht so aus: 


und die Menschen laufen geschäftig umher (bis auf die Touristen – die bleiben natürlich überall stehen und machen Fotos). Ich habe heute, außer von einem kleinen Aussichtspunkt, kein einziges Foto gemacht (obiges habe ich mir von Karo geklaut), weil ich mich allein auf die Stadt konzentrieren und sie erleben wollte. Ständig überkam mich ein leichtes Schaudern, eine Gänsehaut trotz der großen Hitze. Man ist sich der historischen und religiösen Bedeutung einfach bei jedem Schritt bewusst. Vor der Klagemauer zu stehen und die vielen betenden Menschen sowie die in jede Ritze gesteckten Zettel zu sehen, war eine Erfahrung, wie ich sie so noch nicht gemacht habe. Die Grabeskirche war dagegen so überfüllt mit Touristen, dass es schwer war, sich auf sich selbst und auf die Bedeutung dieses Ortes zu konzentrieren. Es war heute aber sicher nicht das letzte Mal, das wir dort waren – wir haben unseren Aufenthalt bis Sonntag verlängert. 

Eigentlich wollten wir heute die Lichtshow in Jerusalem sehen, abe ich versuche lieber früh zu schlafen, weil wir heute Nacht um 3 Uhr abgeholt werden: es geht zum Masada, genauer gesagt zum Masada Sonnenaufgang und anschließend ans Tote Meer (uns wurde schon an unserem ersten Tag in Israel die Warnung ausgesprochen, sich vor dem Toten Meer nicht zu rasieren, weil es sonst brennt wie Feuer – zum Glück haben wir daran gedacht 😀 ). Au revoir (ich kann außer „Danke“ leider immer noch kein Hebräisch. Im Supermarkt muss ich immer ständig fremde Leute ansprechen und sie bitten, mir zu übersetzen, was auf den Packungen steht 😀 ). 

Blick auf den Felsendom und die Klagemauer

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