Back to the start 

Shalom. Ich sitze gerade in der letzten Reihe eines Busses nach Jerusalem, Karo schläft, neben mir sitzt ein orthodoxer Jude, daneben ein Soldat, und eins weiter ein Junge. Das würde ich gerade gern Bild festhalten, käme aber zu auffällig 😀 . Wir sind seit einer Stunde unterwegs und haben noch vier weitere vor uns, wir haben aber genug Essen und Trinken dabei, daher sehe ich der Busfahrt entspannt entgegen.

Gestern war ich zu keinem Eintrag mehr fähig. Es war einfach unbeschreiblich heiß. Wir sind morgens los an den Strand und haben uns zum krönenden Abschluss unserer Zeit in Eilat mal eine Liege gegönnt. Aber trotz Schatten und Abkühlung im Roten Meer war die Hitze nur schwer zu ertragen. Wir haben ja auch mit einigen Einheimischen gesprochen und alle meinten, man gewöhnt sich nicht daran – 42 Grad hatte es zur Mittagszeit angezeigt. Sobald wir nach den Strandtagen hier immer zurück ins Apartment kamen, haben wir sofort alles fallen gelassen, uns unter die kalte Dusche gestellt und uns erstmal eine ganze Weile nicht mehr bewegt. So lange, bis wir durch die Klimaanlage wieder gefroren und uns nach der Hitze draußen gesehnt haben. Verrückte Welt hier.

Ja, das ist Karo da hinten 😬

Omri kam gestern Abend dann endlich wieder aus Tel Aviv zurück, wir haben uns mit ihm in der Stadt getroffen, uns was zum Essen geholt und am Strand gegessen. Es war ein richtig schöner Abschluss, auch wenn wir wieder komplett verschwitzt zurückgekommen sind. Selbst nachts hält man es in Eilat nicht allzu lange draußen aus. Trotzdem eine richtig coole Stadt, in der man was erleben kann. Ich weiß allerdings nicht, ob ich sie ohne die Begegnung mit Omri auch so cool gefunden hätte. Im Endeffekt sind es immer die Menschen die man trifft, die einen Urlaub zu etwas Besonderem machen.

Blick auf die Promenade von Eilat

Ja, und nach einem schönen Morgen mit Omris Gesangsküsten sind wir jetzt zurück auf dem Weg nach Jerusalem, und auch wenn uns jeder davor gewarnt hat, hoffen wir, dass wir noch ein paar schöne Stunden dort verbringen können. Karo fährt morgen zurück nach Tel Aviv und fliegt am Dienstag nach Deutschland, ich bleibe noch ein bisschen länger in diesem wunderschönen, aufregenden Land. Nachon. Ja genau. 

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