Ein Lebenszeichen

Auch wenn ich mich heute noch nicht so recht am Leben fühle (wenn man Pinkes Bier trinkt, ist man da wahrscheinlich auch selber schuld), hier ein kleines Lebenszeichen von mir. Wir sind am Sonntag nach einer fünfstündigen Busfahrt wieder in Jerusalem angekommen, und es war schon cool, sich mal ohne Map auszukennen. Fast wie Nach-Hause-Kommen. Da Karo nur eine Nacht gebucht hat und ich für eine ganze Woche reserviert habe, wurden wir unterschiedlichen Zimmern zugeteilt. Wir haben beim Check-In gefragt, ob es möglich ist, zusammen in eins zu kommen – nein, nicht möglich. Ok. 

Das Zimmer, das mir zugeteilt wurde, hat mir dann gar nicht gefallen. Hauptsächlich, weil es so dunkel dort war. Noch bevor ich mein Bett überzogen habe, bin ich also zurück zur Rezeption und habe gefragt, ob ich in ein anderes kann (für eine Nacht wäre es mir egal gewesen, aber ich bleibe ja eine Woche hier). Und siehe da: mein neues Zimmer ist dasselbe wie Karos 😀 . 

Wir sind dann gleich nochmal nach draußen, haben einen Markt besucht und abends was gegessen. Der Kellner meinte schon: „it’s hot, isn’t it?“ und wir so: „wir kommen gerade aus Eilat, dagegen ist es hier super angenehm.“ – Ja, das nehme ich inzwischen zurück. Es ist trotzdem auch hier heiß, zwar nicht so heiß, aber heiß, und dennoch bin ich gestern in die Stadt gelaufen, um mir einen Pulli zu holen. Abends hab ich den dann nämlich gebraucht (sobald die Sonne untergeht, fängt es in Jerusalem immer ziemlich stark zu winden an und dann wird es wieder kalt 😀 ). 

Ja, und jetzt bin ich allein in Jerusalem, Karo fliegt in diesem Moment zurück nach Deutschland, aber in einem Hostel ist man ja nie so richtig allein. Gestern habe ich den Abend mit ein paar Leuten vom Hostel verbracht und mich danach noch mit Alba und Andrew getroffen, die wir in Haifa kennengelernt haben. War ein lustiger Abend und wenn man sich noch bis zwei Uhr nachts mit anderen Hostel-Gästen unterhält, darf man auch mal länger schlafen. So bis 12 oder so (so lange hab ich schon ewig nicht mehr geschlafen). Mal sehen, wozu ich mich heute aufraffen kann, von der Altstadt oder zumindest bestimmten Teilen von ihr soll man sich wohl wirklich fernhalten. Aber es gibt ja immer was zu tun, deshalb: Bis bald 😀 


Die versteckte Einkaufsstraße – folgt man ihr bis zum Schluss, kommt man an den Mauern zur Altstadt raus.

 

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