Happy Days in Jerusalem

Ich kann gar nicht beschreiben, wie glücklich mich die Zeit hier in Jerusalem, aber auch die ganze Reise an sich macht. Man schwebt konstant auf Wolke 7. Die Begegnungen mit Menschen verschiedenster Herkunft wecken Glücksgefühle und diese Vorstellung in mir, dass man sich überall zuhause fühlen kann, dass man vielleicht sogar überall zuhause ist. 

Heute Morgen beim Frühstück hat sich ein älterer Herr zu mir gesetzt und am Ende haben wir fast eine Stunde miteinander geredet, er hat mir eine Geschichte zur Geschichte der Juden und ein bisschen aus seinem Leben erzählt und es war fast, als säße ich meinem Opa (den ich nie hatte) gegenüber, so vertraut war das Gespräch. 

Mittags bin ich dann mit Andrea und Lina nach Yad Vashem gefahren, der bedeutendsten Holocaust-Gedenkstätte, die an die grausame Zeit damals erinnert und sie dokumentiert. Wir haben fast drei Stunden dort verbracht, hätten aber noch viel länger bleiben können – es gab so viel zu lesen, so viele Videos, so viele Bilder zu sehen. Man sollte dieses Museum besucht haben, finde ich. 

Nachmittags habe ich ein bisschen Hebräisch-Unterricht von Eviatar bekommen, der in Jerusalem wohnt und immer wieder nach Feierabend im Hostel hier vorbeischaut. Er kam dann abends auch mit uns zum Essen mit (in die Burgers Bar, wirklich lecker) und hat vorgeschlagen, seine Oma zu fragen, ob wir am Freitag mit seiner Familie Shabbat feiern dürfen. Ich konnte meinen Ohren nicht trauen, so nett fand ich das von ihm. Dank ihm kann ich jetzt übrigens auch bis 10 auf Hebräisch zählen 😀 . 

Den restlichen Abend habe ich noch mit Andrea in der Altstadt verbracht. Ich wollte ihm eine schöne Aussichtsstelle zeigen, aber die sollte man halt auch finden (ich hab sie leider nicht mehr gefunden 😀 ). Vielleicht morgen. 

Ach, es gibt so viel mehr über dieses Land und seine Leute zu erzählen, als ich jemals aufschreiben könnte. Ich werde noch lange, lange daran zurückdenken und mich freuen, dass wir uns damals für Israel entschieden haben. Leila tov, mein Bett ruft. 

Noch ein Flashback zum Pinkes-Bier-Trink-Abend vorgestern 😬

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